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Begriff Definition
Ambulante Versorgung

Die ambulante Versorgung bildet zusammen mit der stationären die Basis der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Zu den ambulanten Einrichtungen zählen Standorte von niedergelassenen Haus- und Fachärzten, Schwerpunktpraxen, Arztnetze, Notfallpraxen und medizinische Versorgungszentren. Die erste professionelle Versorgung findet zumeist in den vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Praxen statt. Die ambulante ärztliche Behandlung umfasst alle Tätigkeiten des Arztes, die zur Prävention und Behandlung von Krankheiten ausreichend und zweckmäßig sind.

Analogpräparat

Analogpräparate sind Molekülverbindungen, die pharmakologisch ähnliche oder gleichwertige Wirkungen haben wie bereits existierende Medikamente. Sie bieten in der Regel keine besonderen therapeutischen Vorteile und sind oft erheblich teurer als Originalpräparate oder Generika der Präparate, von denen die Analogpräparate eine Variante darstellen. Die Grenzen zwischen Analogpräparaten und Innovationen sind manchmal fließend. Die Einführung von Analogpräparaten, auch Me-Too-Präparate genannt, bewirkt manchmal Einsparungen. Wenn noch keine Generika auf dem Markt sind, sehen sich Hersteller von Originalpräparaten bisweilen gezwungen, ihre Preise zu senken, wenn ein günstiges Analogpräparat eingeführt wird.

Aut idem

„Oder das gleiche“ – mit diesem lateinischen Ausdruck beschreiben Fachleute eine Regel bei der Verordnung von Arzneimitteln. Verschreibt der Arzt ein Medikament aut idem, so erlaubt er, dass der Apotheker auch ein anderes Präparat mit dem gleichen Wirkstoff abgeben kann, das jedoch weniger kostet. Bis Februar 2002 erlaubte der Arzt nur dann die Substitution, wenn er auf dem Rezept neben dem jeweiligen Präparat ein Kreuz machte; seit dem 1. März 2002 jedoch muss der Doktor ein Kreuz auf dem Formular machen, wenn er aut idem ausschließen will. Die Aut-idem-Verschreibung ist nun also die Regel, das Beharren auf genau dem verordneten Medikament die Ausnahme.

Belegarzt

Belegärzte sind niedergelassene Ärzte, die einige Betten in einem Krankenhaus mit ihren Patienten belegen können. Sie sind keine Angestellten des Krankenhauses und dürfen die stationäre Tätigkeit nicht zum Schwerpunkt ihrer Tätigkeit machen. Andererseits müssen sie aber dafür Sorge tragen, genug Zeit für die Krankenhausbehandlung zur Verfügung zu haben. Vorteil für die Patienten: Sie werden auch stationär von dem ihnen vertrauten Arzt behandelt. Vorteil für das Gesundheitssystem: Das Belegarztwesen spart Kosten, schon allein weil unnötige Mehrfachuntersuchungen wegfallen.

Bundeszentrale für ges. Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung soll die Bereitschaft der Bürger zu einem gesundheitsbewussten Verhalten fördern. Diese Aufgabe erfüllt sie insbesondere durch bundesweite Aufklärungskampagnen. Durch Qualitätssicherungsmaßnahmen stärkt sie die Effektivität und Effizienz gesundheitlicher Aufklärung. Die BzgA arbeitet an der Entwicklung von internationalen Standards in der gesundheitlichen Aufklärung mit und ist das Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation WHO für Gesundheitsförderung. Sie gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit, hat ihren Sitz in Köln und wurde 1967 gegründet.

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