Über die Gesundheitsregion
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Sowohl für die Gesundheitsvorsorge (Primärprävention) als auch für die Behandlung von chronisch Kranken (Sekundärprävention) hat die medizinische Forschung entscheidende Fortschritte erzielt. Dennoch sind in der Kette der Gesundheitsfürsorge Schwachstellen denkbar und teilweise identifiziert. Das geplante regionale Projekt will durch die Stärkung individueller Verantwortung die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Primär- und Sekundärprävention nachhaltig verbessern. Es möchte die Menschen der Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön aktiv in Entscheidungen zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit einbinden und ihnen die Teilhabe an medizinischen Entscheidungen als gleichberechtigte, mündige und informierte Partner ermöglichen (partizipative Entscheidungsfindung).
Im Zentrum des Projekts steht die Förderung von Gesundheitskompetenz. Partizipative Konzepte werden auf individueller und sozialer Ebene, bei gesunden Menschen und Patienten, gefördert. Weiteres Projektziel ist die Vernetzung akutmedizinischer und rehabilitativer, ambulanter und stationärer Versorgungsangebote über alle Versorgungssektoren bis hin zur Pflege. Leistungserbringer, Krankenversicherungen, Bildungswesen, Schulen und Betriebe werden als Partner eingebunden. In den Forschungsprojekten „Gesundheitsforschung: Forschung für den Menschen“ und „Der Patient als Partner im medizinischen Entscheidungsprozess“ werden bereits partizipative Konzepte geprüft. Das hier vorgestellte Projekt geht weit darüber hinaus und prüft in einem multidisziplinären, multimethodalen und sektorenübergreifenden Ansatz, mittels umfassender partizipativer Konzepte wissenschaftliche Ergebnisse in der Primär- und Sekundärprävention rasch und zuverlässig umzusetzen.

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